Spielend bewegt als Schulkind

Alle Kinder sind von Natur aus sehr bewegungsfreudig und lieben es, sich bei allen Gelegenheiten zu bewegen. Doch gerade bei Kindern, die vor der Einschulung stehen mangelt es in der heutigen Zeit oft an den passenden Gelegenheiten zum Herumtollen und Spielen. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, dass Sie Ihren Kindern Räume schaffen, damit sich diese spielend bewegt sein können. Und das ist eigentlich gar nicht so schwer und lässt sich ganz einfach in den Alltag einbauen.

Kinder spielen und bewegen sich auch heute immer noch am liebsten in der frischen Luft. Sorgen Sie also dafür, dass Ihr Kind möglichst oft draußen spielen kann – am besten mit anderen Kindern. Sich spielend zu bewegen ist dabei nicht nur Zuhause und in der Freizeit möglich, sondern auch während der Schulzeit. Denn gerade Schulpausen machen noch viel mehr Spaß, wenn die Kinder dazu motiviert werden ihre Freude am Laufen, Balancieren, Klettern, Hüpfen und Springen auszuleben.

Indem Sie dies tun entwickeln sie Ausdauer und Konzentration und schulen ihre Geschicklichkeit und Koordinationsfähigkeit. Mädchen und Jungen, die sich viel bewegen, sind nicht nur körperlich fitter, sondern sie lernen auch leichter und sind ausgeglichener und selbstbewusster als Kinder, die keine Möglichkeiten haben, sich ausreichend auszutoben.

Wichtig ist hierbei, wie so oft, auch das Vorbild der Eltern. Mütter und Väter, die selber viel in Bewegung sind, können ihren Nachwuchs in den meisten Fällen viel einfacher fürs Herumtollen begeistern. Deshalb ein einfacher Rat: Gehen Sie mit Ihrem Kind so oft wie möglich nach draußen und werden Sie auch selbst aktiv – Sie werden sehen, wie die Bewegungsfreude Ihres Kindes gleich größer wird.

Trauen Sie Ihrem Kind dabei gerne auch mal etwas mehr zu. Denn Sechsjährige können ihre Kräfte schon ganz gut selbst einschätzen. Also machen Sie Ihrem Kind einfach Mut, wenn es sich aus eigenem Antrieb auf dem Klettergerüst etwas höher hinauswagt oder wenn es im Schwimmbad zum ersten Mal vom hohen Sprungbrett springen möchte.  Und bauen Sie doch beim gemeinsamen Spaziergang immer mal wieder kleine Geschicklichkeitsübungen ein: auf einem Bein hüpfen, auf einem Baumstamm balancieren oder auf einer mit Kreide gezogenen Linie rückwärts gehen. Denn  spielend bewegt zu sein ist ganz einfach und macht riesigen Spaß – Ihrem angehenden Schulkind und natürlich auch Ihnen selbst.

 

Quellen:
www.spielundzukunft.de
www.kinderspiele-welt.de
www.sueddeutsche.de/leben/kinder-und-sport-bewegung-nein-danke-1.166402