Generation „krummer Rücken“

Rückenschmerzen, prüfen

Heutzutage haben Kinder immer öfters Haltungsschäden: Bereits jedes zweite Schulkind zwischen sieben und 14 Jahren hat eine schlechte bzw. ungeeignete Körperhaltung, jedes dritte Kind leidet gelegentlich unter Rückenbeschwerden. Die Hauptursache liegt im Bewegungsmangel – Kidis verbringen den größten Teil des Tages im Sitzen. Sogar schon Grundschüler sitzen bis zu neun Stunden am Tag – morgens in der Schule, nachmittags zu Hause am Schreibtisch, abends vor dem Fernseher und zwischendurch dann auch noch am Computer. Umso älter die Kidis werden, umso mehr Zeit verbringen sie in einer starren Sitzhaltung, welche der Muskulatur und der Wirbelsäule schadet.

Damit der Kinderrücken gesund bleibt und nicht schon im Teenie-Alter der Grundstein zu chronischen Rückenleiden als Erwachsener gelegt wird, ist ein täglicher Ausgleich äußerst wichtig. Kinder sollten sich täglich mindestens zwei Stunden bewegen und das am besten in der freien Natur. Kinder benötigen Bewegungsfreiräume…

Bewegung ist dennoch nicht alles, genauso wichtig ist die Ausstattung im Kinderzimmer, sowie die richtige Einstellung am Lernplatz d.h. die Schreibmöbel Ihres Kindes müssen unbedingt mitwachsen. Kinderschreibtische und Drehstühle die mitwachsen wie die von moll, lassen sich immer an die aktuelle Körpergröße und die-proportionen des Kindes anpassen und sind somit zu jeder Zeit ergonomisch sinnvoll. Bei einem Schreibtisch ist die Einstellung der Höhe wichtig, bei einem Drehstuhl kommt es auch auf die Einstellung der Rückenlehnen und der Sitztiefe an.

Überprüfen Sie doch mal die Haltung Ihres Kindes: Lassen Sie Ihr Kind im Stehen und mit einem geraden Rücken 30 Sekunden lang die Arme nach vorne ausstrecken. Anschließend schauen Sie sich Ihr Kind von der Seite genauer an. Kann Ihr Kind die Position halten bzw. die Arme heben und senken, ohne das Becken vorzuschieben? Wenn ja, ist die Körperhaltung vermutlich in Ordnung. Eine Haltungsschwäche könnte ggf. bestehen, wenn das Kind bei der Position einen stark vorgewölbten Bauch und gleichzeitig ein Hohlkreuz hat oder einen auffällig gerundeten Rücken. Herrscht Unsicherheit, so holen Sie sich am besten einen Rat beim Kinderarzt ein.