Mobbing – wie erkenne ich es und was kann ich tun?

KInd von der Gemeinschaft ausschließen

Hilfe mein Kind wird gemobbt…. 

Mobbing, der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet anpöbeln, fertigmachen (mob=pöbeln, mobbish=pöbelhaft). Ziel derjenigen die Mobbing betreiben ist es, eine soziale Ausgrenzung einer Person zu schaffen. Es ist eine Form offener und /oder subtiler Gewalt gegen Personen. Generell ist es ein Symptom für gestörte Kommunikation und oftmals in Schulen weit verbreitet. Doch man sollte Mobbing nicht mit Streit und Krach vergleichen.

Was sind die Gründe für Mobbing?

  • ein(e) Mitschüler/in wird wegen ihres Aussehens gehänselt
  • ein anderer wird wegen eines Sprachproblems auf die Schippe genommen
  • oft sind es die „neuen“ die in eine Klasse kommen
  • meistens ist es eine Gruppe die ein schwächeres Kind mobbt
  • Erwachsene, die öffentlich Kinder bloß stellen

Laut einem Artikel in „Spiegel“ gibt es unterschiedliche Arten von Mobbing:

1.    Mobbing durch körperliche Gewalt wie Verprügeln, Sachbeschädigung usw.

2.    Verbales Mobbing beleidigungen aufgrund von Aussehen, Verhalten etc.

3.    Stummes Mobbing wie Luft behandeln, Verachtung, Ausschluss aus der Gruppe 

Dies Auswirkungen von Mobbing-Opfern können schwerwiegende und dauerhafte Folgen haben. Mobbing-Opfer suchen das Problem erst einmal bei sich selbst und neigen dazu, mit diesem Problem alleine klar zu kommen. Nur selten erzählen Kinder / Schüler die gemobbt werden den Eltern oder einem Freund davon. Die Folgen von Mobbing wirken sich nach einer Zeit auf die ganze Persönlichkeit aus, vom Verlust des Selbstbewusstseins bis hin zur Schlafstörung und Konzentrationsprobleme oder bis hin zum Selbstmord da es für die Opfer keinen Ausweg mehr gibt.

Wie merke ich, dass mein Kind gemobbt wird?

Ihr Kind geht nicht mehr gerne und alleine zur Schule, klagt häufig über Kopfschmerzen oder lässt die Leistung rapide nach? Es tritt eine zunehmende Isolation auf und das Selbstbewusstsein sinkt? Dann sollten Sie in einem gemeinsamen Gespräch herausfinden, ob in der Schule oder im Umfeld alles in Ordnung ist. Gehen Sie dabei behutsam vor und fallen nicht mit der Tür ins Haus. Sprechen Sie am besten mit befreundete Eltern und Lehrer Ihres Kindes darauf an aber versuchen Sie zu vermeiden, das dieses Thema die Nr.1 ist. Versuchen Sie professionelle Hilfe zu finden wenn Sie merken, Sie kommen nicht weiter.

 Wichtig: Reden ist der erste Schritt!

Ist Ihr Kind oder sind Sie als Elternteil davon betroffen und suchen Sie erste Hilfe? Dann schauen Sie hier