Hüpfen – Gesundheit auf dem Prüfstand

Natur, Bewegung, gemeinsame Tätigkeit

Schon mal erlebt?  Kaum sind die Eltern aus dem Zimmer, schon hüpfen die Kinder wild  auf dem Bett oder auf dem Sofa herum. Grundsätzlich ist das ja nicht schlecht, sollte aber zumindest anfangs nur unter Aufsicht gemacht werden. Vielleicht verwenden sie auch nicht gleich das neue Sofa.

Beim Hüpfen oder Springen trainieren Kinder sich koordiniert zu bewegen und nebenher spielerisch die Bein- und Rückenmuskulatur aufzubauen. Wie wäre es da mit einem Trampolin, einem Hüpfball oder einer alten Matratze?

Für Kleinkinder ist eine alte Matratze am geeignetsten, denn diese federt nicht so stark wie ein Trampolin und ist somit sicherer für die Kleinen.

Ein Trampolin ist ab dem Kindergartenalter absolut sinnvoll. Gerne auch das Trampolin im Garten platzieren. Sehr gut eignet sich hier ein Trampolin mit „Fangnetz“. Je größer das Trampolin ist, desto sicherer. Um das Zusammenstoßen zu vermeiden, sollte immer nur ein Kind auf dem Trampolin springen.

Eine Alternative zum Trampolin ist das Seilspringen. Ob alleine oder auch zu dritt, Seilspringen macht sehr viel Spaß  und ist gesund. Aber was können die Kinder den alles mit dem Seil machen? Im Folgenden zwei Tipps…

  • Karusellspringen: Ein Kind steht mit einem Seil welches an einem Ende einen Knoten hat in der Mitte. Das Seil wird dann ungefähr auf Knöchelhöhe im Kreis über den Boden geschwungen. Die anderen Kinder müssen über das Seil springen. Wer am Seil hängen bleibt, scheidet aus. Der Hüpfsieger darf in der nächsten Runde das Seil kreisen lassen.
  • Seilspringen zu dritt: Zwei Kinder nehmen sich je ein Ende eines Seils und gehen so weit auseinander, bis das Seil nur noch in der Mitte den Boden berührt. Dann wird das Seil geschwungen. Das dritte Kind steht in der Mitte und versucht über das schwingende Seil zu springen.

Na das wär doch was für den Sommer? Weitere tolle Hüpfspiele für die Straße oder Hofeinfahrt finden sie hier.