Die Sitzgelegenheit

17. Februar 2016 von Anne in Bewegung, Gesundheit, Rücken

Warum heißt es Sitzgelegenheit?

Weil sie genau das sein sollte: Eine Gelegenheit für gelegentliches Sitzen. Das wiederum bedeutet, dass man zwischen dem Sitzen auch mal steht. Doch leider sitzen wir schon lange mehr als wir stehen oder gehen. Das fängt oftmals mit der Schulzeit an.

Im Kindergarten ist das Rumtoben und Fangen spielen noch erlaubt, doch es heißt ja nicht umsonst „die Schulbank drücken“ statt “vor dem Schultisch stehen.” Wir sitzen von Kindesbeinen an…natürlich ist daran nicht die Schule schuld, denn dort geht es ja nicht anders. Wenn alle Kinder im Klassenzimmer herumlaufen würden, gäbe es ein Chaos. Doch warum sitzen Kinder auch Daheim? Hier haben wir es doch selbst in der Hand! Wer am Schreibtisch sitzen muss, muss danach nicht auch noch auf dem Sofa sitzen – ab nach draußen, sobald die Hausaufgaben fertig sind!

Wenn schon sitzen, dann auch richtig!

Richtiges Sitzen will gelernt sein. Wie in unserem 1×1 für ergonomisches Sitzen beschrieben, sollten zum Beispiel die Ellenbogen einen rechten Winkel bilden, wenn die Unterarme auf der Tischplatte aufliegen. Wer sich unser 1×1 mal angeschaut hat, hat schnell gemerkt, dass es beim richtigen Sitzen auf zwei Dinge ankommt: Tisch und Stuhl. Eins alleine kann ihrem Kind keine ergonomische Lernsituation gewährleisten. Wenn Sie ihrem Kind nun einen Lernplatz geschaffen haben, der eine optimale ergonomische Einrichtung erlaubt und durch Höhenverstellbarkeit eine flexible Anpassung auf alle Körperproportionen, egal in welchem Alter, ermöglicht, sitzt ihr Kind gesund. Doch auch das gesündeste Sitzen wird ungesund, wenn man sich nicht ausreichend bewegt.

Nein danke, ich stehe lieber

„Möchten Sie sich setzen?“ – „Nein danke, ich stehe lieber“ eine solche Antwort ruft oftmals Verwunderung hervor. Warum soll jemand lieber stehen, obwohl er die Möglichkeit hat zu sitzen? Die wenigsten Menschen denken daran, dass ständiges Sitzen ungesund ist. Es belastet nicht nur unser komplettes Skelett-Muskelsystem, sondern steht auch in direkter Verbindung mit psychischen Erkrankungen wie beispielsweise Depressionen. Heutzutage arbeiten bei uns in Deutschland rund 17 Millionen Menschen in Büros und verbringen dabei durchschnittlich 80% ihrer Arbeitszeit im Sitzen. Viel zu sitzen ist also ganz normal für uns und das geben wir auch an die nächste Generation weiter.

Doch das haben Sie selbst in der Hand – bringen Sie ihrem Kind bei, dass es wichtig ist, nicht ständig zu sitzen.

Ausreichend Bewegung zwischen Schule, Lernen und Hausaufgaben ist natürlich das Wichtigste, da Ihr Kind so die Sitzperioden am Schreibtisch ausgleichen kann. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Hausaufgaben im Stehen zu machen, zum Beispiel mit dem moll T7 aus unserer Designlinie moll unique. Der moll T7 ist ein elektrisch höhenverstellbarer Tisch und ist für Kinder und Erwachsene geeignet. Er lässt sich auf alle Körperproportionen anpassen, sowohl im Sitzen als auch im Stehen. So kann nicht nur ihr Kind die Hausaufgaben mal im Stehen machen, auch Sie selbst können im Stehen arbeiten, denn der moll T7 ist eine super Stehgelegenheit! Und so wird die Sitzgelegenheit wieder das, was sie der Wortbedeutung nach auch ist: Eine Gelegenheit zum Sitzen – kein Zwang. :-)

 

Quellen:

http://www.ergotopia.de/blog/warum-ein-sitz-steh-schreibtisch-im-buero

http://moll-funktion.com/das-kleine-1-x-1/

Anne

Autor/in:

Kind sein ist toll! Daran kann ich mich noch gut erinnern. Kinder müssen raus, brauchen Bewegung und Abwechslung. Doch natürlich muss auch gelernt werden und da Kinder viel am Schreibtisch sitzen müssen,finde ich, dass Möbel für Kinder Spaß machen sollten. Sie müssen sicher sein, bunt und flexibel. Vor allem sollten sie darauf ausgelegt sein, dass Kinder nicht immer still sitzen. Aufgeweckte Kinder brauchen robuste und sichere Möbel...und viel Freizeit zum Spielen.

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