Gesund und sicher am Schreibtisch

Auch der beste Schreibtischstuhl kann einem Kind nicht die Bewegung ersetzen, egal wie ergonomisch er ist. Einfach nur sitzen ist auf Dauer ungesund, doch das Sitzen am Schreibtisch können Sie Ihrem Kind nun einmal nicht ersparen. Sie haben jedoch einen Einfluss darauf, wie ihr Nachwuchs am Schreibtisch sitzt.

Der richtige Schreibtischstuhl für ihr Kind sollte gute ergonomische Eigenschaften haben und sich durch die Option der Höhenverstellbarkeit jedem Wachstumsschub ihres Sprösslings problemlos anpassen können.  Zudem sollten Sie beim Kauf eines Stuhls auch auf die Inhaltsstoffe achten und vor allem bei kleineren Kindern gibt es noch ein paar Gefahrenquellen, die bedacht werden sollten. Im Folgenden haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengefasst, auf die Sie beim Kauf achten sollten.

Gerade wenn es um Kinder geht, wird Sicherheit zu Recht oft groß geschrieben. Das dachte sich auch Öko-Test und testete in der diesjährigen Oktoberausgabe zehn Schreibtischstühle für Kinder und Jugendliche. Von den zehn getesteten Stühlen bekamen nur zwei die Bestnote. Einer von Beiden ist der moll Maximo (grau/rot). Drei der getesteten Stühle schnitten mit dem Gesamturteil ungenügend ab. Neben der Handhabung und den ergonomischen Eigenschaften wurden die Stühle auch auf Inhaltsstoffe untersucht und einem Praxistest unterzogen. Ein Stuhl für Kinder muss natürlich auch kippsicher sein, denn ein bisschen rumkippeln muss auf einem kindgerechten Stuhl schon drin sein, ohne dass gleich etwas passiert. Deshalb hat Öko-Test einen extra Kipptest gemacht.

Tipp 1: Achten Sie beim Kauf auf die Kippsicherheit des Stuhles. Diese können Sie testen, indem sie von oben auf den Stuhl schauen. Wenn die Rollen gut sichtbar sind, ist das Fußkreuz groß genug und der Stuhl steht sicher.

Um im Teilergebnis Sicherheit gut abschneiden zu können mussten sich die Stühle auch noch hinsichtlich der Quetschgefahr für Finger und Füße prüfen lassen. Kann man sich die Finger einklemmen, wenn man die Höhe der Sitzfläche verstellt und ist der Stuhl leicht verstellbar? Beim Kauf sollten Sie ihr Kind das einfach mal testen lassen. Ein Schreibtischstuhl für das Kinderzimmer muss auch was aushalten können, denn im Kinderzimmer kann es auch mal turbulent zugehen, wenn gespielt und getobt wird. Dieser Aspekt muss bei der Entwicklung kindgerechter Möbel bedacht werden. „Geringstmögliche Verletzungsgefahr, dies ist ein Aspekt, unter dem wir Möbel für Kinder entwickeln“, sagt Martin Moll, Geschäftsführer von moll. Deswegen sind die höhenverstellbaren Drehstühle von moll, zu denen auch der Testsieger moll Maximo 15 (grau/rot) gehört, so konstruiert, dass man sich bei der Bedienung nicht die Finger einquetschen kann.

Tipp 2: Achten Sie darauf, dass keine große Quetschgefahr für Hände und Füße besteht

Aufgrund der Testergebnisse rät Öko-Test in der Oktoberausgabe 2015 zum Kauf von Qualitätsprodukten. Dass die billigeren Stühle schlecht abschnitten ist laut Physiologe Dr. Dieter Breithecker, Leiter der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e.V., keine Überraschung. Dr. Beithecker ist selbst seit Jahrzehnten als Gutachter tätig und sprach sich beispielsweise auch im Hamburger Abendblatt für mitwachsende Kindermöbel aus. Seinen Erfahrungen zufolge ist es sehr aufwendig, (Kinder)-sichere Produkte zu entwickeln, die gleichzeitig auch ergonomisch sind.  Ein Stuhl, der diesen Anforderungen gerecht wird, hat demnach auch seinen Preis.

Tipp 3: Achten Sie auf ergonomische Eigenschaften

Um ein gesundes Sitzen zu ermöglichen, sollte der Stuhl gute ergonomische Eigenschaften haben. Bei Drehstühlen ist es wichtig, dass die Rückenlehne in die Höhe und die Sitzfläche in die Höhe und in die Tiefe verstellt werden können. Nur so kann der Stuhl an die Körpergröße und Proportionen seines Benutzers angepasst werden. Bei der Höhenverstellbarkeit sollten Sie zudem darauf achten, dass das Verstellspektrum von der Höhe her so variabel ist, dass ihr Kind den Stuhl auch noch später in der Jugend benutzen kann, wie es beim moll Maximo 15 (grau/rot) der Fall ist.

Fazit: Wer Qualität kauft, kauft fürs Leben

Die Frage, die man sich nun stellen muss ist, ob es sich lohnt, in einen hochwertigen Stuhl zu investieren, obwohl es eine preiswerte Alternative gibt. Hinsichtlich Qualität, Gesundheit und Sicherheit lohnt es sich auf jeden Fall, denn im Test hat sich gezeigt, dass die Billigprodukte den Anforderungen an diese drei Kategorien nicht gerecht werden.  Mit dem Kauf eines Qualitätsprodukts entscheiden Sie sich außerdem nicht nur für Sicherheit, sondern auch für Langlebigkeit. Ob ein Stuhl die Sicherheitskriterien erfüllt, erkennen Sie am GS-Zeichen. Dieses wird erst vergeben, wenn das Produkt alle Sicherheitsprüfungen bestanden hat. Am Ende sollten Sie noch auf das AGR-Gütesiegel achten. Trägt der Stuhl, den Sie sich ausgesucht haben dieses Siegel, dann wurde er von der Aktion Gesunder Rücken e.V. hinsichtlich der ergonomischen Eigenschaften geprüft.