Mit Papa die Welt entdecken

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Früher waren die Rollen in der Familie klar verteilt: Die Frau hat sich um den Nachwuchs gekümmert, der Mann hat gearbeitet. Seitdem sind viele Jahrzehnte vergangen. Heute gehen Männer zu Geburtsvorbereitungskursen, schieben Kinderwagen, besuchen Elternabende und wickeln Babys. Der Untergang der Männlichkeit? Nein, der Beginn einer wunderbaren Vater-Kind-Beziehung. 

Väter sind wichtige Bezugspersonen für ihre Kinder. 91 Prozent der Männer sind sogar bei der Geburt ihrer Kids live mit dabei. Sie möchten nicht mehr länger nur der „Ernährer“ der Familie sein, der die Kinder wenig sieht, ihnen dafür aber finanziell mehr ermöglicht. Moderne Väter nehmen Elternzeit in Anspruch, um schon in den ersten Wochen nichts zu verpassen. Und die Wissenschaft gibt ihnen Recht: Väter haben eine große Bedeutung für die Entwicklung ihres Nachwuchs. Woran das liegt? Ganz einfach, sie gehen anders mit ihren Kindern um, als es die Mütter tun. Das wiederum führt dazu, dass Väter eine große Lücke füllen, den Horizont der Kinder erweitern und sie um Erfahrungen reicher machen, die ihnen die Mutter nicht beschert hätte. Für Jungs stellen sie eine Identifikationsfigur dar, für Mädchen einen bewundernden Beschützer.

Während die Mamas viel mit ihren Kindern kuscheln, sind Papas diejenigen, die Bälle werfen oder kicken, mit den Jungs auf Bäume klettern und den Mädels Fahrradfahren beibringen. Sie toben mit ihren Kleinen und stacheln immer wieder zu kleinen Wettkämpfen an. Später schnappen sie sich die Laubsäge und werkeln mit ihren Kids in der Bastelwerkstatt herum. Sie nehmen die Jungs mit in den Wald zum Holzsägen und beantworten geduldig Fragen aus den Bereichen Technik, Natur und Wissenschaft.

Mit dem Papa geht es für die Kinder aktiver, lebhafter und wilder zu – vor allem dann, wenn es mal wieder einen Baum hinaufgeht. Das Toben wirkt sich nicht nur positiv auf die Beziehung zur Vaterfigur aus, sondern auch auf das Selbstvertrauen und die körperliche Entwicklung. Väter ermutigen ihre Kinder immer wieder zu neuen Herausforderungen, während Mütter ihnen jederzeit emotionalen Halt bieten. Kinder brauchen beides, die perfekte Mischung aus Mama und Papa.

Denken Sie stets daran: Ein Papa ist die erste männliche Bezugsperson, die ein Kind in seinem Leben hat. Das kann einem niemand mehr nehmen. Und von den Erlebnissen mit dem Papa, werden die Kinder später auch mal ihren Kindern erzählen. Weil sie sich gerne daran zurück erinnern, wie der Papa ihnen beim Weinen die Geschichte vom tapferen Indianer so lange erzählt hat, bis sie wieder gelacht haben.

Quellen:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/tag-des-buches-mit-papa-die-welt-entdecken-1.1942073
http://www.kizz.de/wir-eltern/eltern-sein/vaeter-sind-wichtig-in-der-erziehung-mehr-zeit-mit-papa
http://www.babycenter.de/a35225/warum-die-vaterrolle-für-die-kinder-so-wichtig-ist
http://www.baby-und-familie.de/Kinder/Ploetzlich-zu-dritt-So-kommt-Papa-klar-133435.html
http://www.vaterfreuden.de/vaterschaft/vater-sein/warum-väter-so-wichtig-sind-für-kinder