Glück auf – Abenteuer Bergwandern

Kinderschreibtisch, Kinderdrehstuhl, Joker, Winner, Champion

Fangen wir mal mit dem Schönsten an: Kinder sind kleine Abenteurer. Immer dabei, wenn es etwas zu entdecken gibt. Immer in der ersten Reihe, wenn eine Herausforderung naht. Eine der besonders schönen Herausforderungen ist Bergwandern. Und ja, das klappt prima mit Kids. Wie? Das verraten wir …

Woran Sie merken, dass Sie etwas falsch gemacht haben bei der Planung einer Bergwanderung: „Wann sind wir endlich daa-haaaa?“ oder „Ich kann nicht mehr, tragt mich bitte“. Das können Sie gut und gerne vermeiden, wenn Sie nur ein paar Kleinigkeiten beachten:

15 Tipps für Bergwandern mit Kindern
  • Wählen Sie Routen mit Abenteuerpausen an Brücken, verschlungenen Pfaden im Wald oder Klettersteigen – super gegen Langeweile
  • Machen Sie ein Spiel aus Ihrer Bergwanderung: Nehmen Sie beispielsweise Ihr Smartphone mit auf die Tour und suchen via Geocaching nach kleinen Schätzen auf der Route
  • Packen Sie ein Tierbuch ein, um beispielsweise Adler, Feuersalamander oder besondere Bergziegen deuten zu können
  • Denken Sie an gute Brotzeit für unterwegs – viele kleine Pausen sind super zum Energietanken
  • Gute Wanderschuhe gibt es heutzutage auch für Kinder im Fachgeschäft
  • Vor der ersten großen Wanderroute kann auch ein Besuch in einem Naturpark jede Menge Spaß machen
  • Unterschätzen Sie nicht die Kondition Ihrer Kids. Kinder ab vier Jahren haben – wenn die Motivation reicht – eine erstaunlich gute Kondition
  • Packen Sie kleine Pflaster ein – unbedingt auch Blasenpflaster
  • Stecken Sie sich schöne Zwischenziele, beispielsweise Aussichtsplattformen
  • Sammeln Sie einen schönen Stock mit Ihren Kindern, sodass sie ihn als „Wanderstock“ verwenden können – wenn sie mögen
  • Sonnenschutz und Wechselkleidung bitte nicht vergessen
  • Auch ein Sonnenhut kann Wunder wirken
  • Müsliriegel und Äpfel liefern viel Energie
  • Viel Trinken
  • Und auch eine Pinzette kann nicht schaden

Kenne Sie ihr Bergroute

Am besten sind Routen, die man spontan abkürzen kann. Oder Routen, von deren Gipfel eine Seilbahn oder Gondel hinunterfährt, sodass es möglich ist, bei der Hälfte der Strecke bereits die Tour zu beenden. Hören Sie einfach auf Ihr Gefühl und auf Ihre Kinder. Denn die sind manchmal zu mehr fähig, als wir es ihnen zutrauen. In diesem Sinne: Glück auf!

Quellen:

http://www.hoehenrausch.de/wandern/kinder/mit-kindern.php
http://www.bergtour-online.de/beschreibungen/bergtouren-kinder/
http://www.oberstdorf.de/erholung/familie/wandern-mit-kindern.html