Richtig gehört, wir bauen ein Iglu

Beschäftigung - Kinder - Spass

Da haben wir ihn endlich: den Winter. Es schneit selbst in tiefen Lagen und die Kleinen freuen sich, Schneeflocken mit der Zunge zu fangen und mit ihren Mini-Fäustlingen Schneebälle zu formen. Wenn der Schnee pappig und nass genug ist, lassen sich die Kugeln auch ganz wunderbar werfen, ohne gleich wieder auseinander zufallen. Falls ja, ist es der perfekte Tag, um ein Iglu zu bauen. Richtig gehört, ein Iglu.

Und warum bitteschön? Ganz einfach, weil ein Schneehaus nun einmal des Kindes Schloss ist ist. Weil jedes Kind gerne in einer Schneehöhle sitzt und heißen Kakao oder Kinderpunsch trinkt. Weil Kinder davon träumen, in einem Iglu zu sitzen und dabei die skandinavische Geschichte des Iglus vorgelesen zu bekommen. Und letztendlich auch deshalb, weil es so toll ist, mit den Kindern zusammen etwas Neues zu schaffen. An der frischen Luft.

So weit, so gut. Bleibt die Frage: Wie zum Kuckuck baut man überhaupt ein Iglu? Hierfür gibt es zwei Vorgehensweisen, zum einen die Schneehaufenmethode, zum anderen die Schneeblockmethode. Auf gut deutsch: Entweder bilde ich erst einen riesigen Schneehaufen, den ich dann von außen nach innen aushöhle. Oder ich wende die Schneeblockmethode an, die ziemlich viel Teamwork benötigt – Kindern aber meist mehr Spaß macht. Und die funktioniert so:

  • Warm anziehen, Eimer und Schaufel einpacken, warme Getränke mitnehmen und im Eskimo-Look ab nach draußen.
  • Ein paar Runden im Kreis laufen und das Fundament feststampfen.
  • Nun ziehen Sie einen Kreis in den festgetrampelten Schnee, um so die Grundfläche festzulegen.
  • Wenn Ihnen keine Iglu-Bau-Schnee-Kisten-Form vorliegt (und ja, die gibt es wirklich!), füllen Sie einfach einen Haushaltseimer mit Schnee. Da der Schnee richtig gut verdichtet werden muss, kann ihr Kind nun drücken, stampfen oder sich auf den Schnee-Eimer draufsetzen.
  • Dann stürzen Sie Eimer für Eimer eng aneinander und bilden so – innerhalb des eingezeichneten Grundrisses – nach und nach die erste Blockreihe des Iglus.
  • Ab der zweiten Reihe müssen Sie darauf achten, dass die Schneeblöcke leicht nach innen geneigt sind. Nur so können Sie nach und nach auf ein geschlossenes Dach hinarbeiten.
  • Wenn Sie mit mehreren Kindern an einem Iglu arbeiten, so kann ein Kind auch gerne die Feinarbeit übernehmen und die Blöcke quasi miteinander verfugen. Hierfür schließt man die Lücken mit viel Feingefühl – und viel Schnee.
  • Wer den Eingang nicht bereits während der Bauphase aufgebrochen hat, der kann ihn nach Fertigstellung des Iglus ganz vorsichtig noch nachträglich einbrechen.

Und falls Sie oder Ihr Kind während des Baus die Lust am Schneehaus verlieren, gehen Sie doch einfach Schlitten- oder Poporutscherfahren und nach der Pause danach geht es weiter.

 Quellen:

  • www.alpenverein.it/files/content/146343_16357…/d-d-4-2012-web.pdf
  • http://www.iglubauer.ch/bauanleitung-iglu-fuer-kinder
  • http://www.outdoor-tipps.com/tipps-tricks/iglu-bauen-schritt-fuer-schritt-anleitung/
  • http://www.iglubauer.ch/bauanleitung-iglu-fuer-kinder
  • http://www.vaeter-zeit.de/schnee-iglu/selber-bauen.php
  •  http://www.gartenxxl.de/magazin/wir-bauen-ein-iglu/