Zuhause – dem sitzenden Lebensstil entgegenwirken

Mit dem Schuleintritt steigen die Sitzzeiten eines Kindes sprunghaft an. Das Zuhause ist und bleibt für ein Kind nun mal der prägende Ort und ist somit der entscheidendste um dem sitzenden Lebensstil entgegenzuwirken. Im Folgenden wollen wir Ihnen ein paar Tipps mit auf den Weg geben, welche in jedes Familienleben integriert bzw. berücksichtigt und umgesetzt werden sollten.

  • Begrenzung von Mediennutzungszeiten entsprechend dem Alter zur Förderung der Selbstwahrnehmung für den Medienkonsum.
  • Ein Kinderzimmer sollte frei von Bildschirmmedien sein/bleiben.
  • In ein Kinderzimmer gehört ein ergonomischer und mitwachsender Lernplatz, welcher das dynamische Sitzen eines Kindes fördert, wie beispielweise die Lernplätze von moll.
  • Das Sitzen sollte regelmäßig durch Bewegungseinheiten im Rahmen von kleinen Pausen unterbrochen werden.
  • Medienzeiten im Rahmen von verbindlichen Regeln gemeinsam mit dem Kind festlegen.
  • Ein natürlicher Haltungswechsel des Kindes, wie beispielweise das Liegen und Lümmeln auf dem Boden oder auch das Einnehmen von exotischen Sitzhaltungen auf Stühlen gerne zulassen.
  • Das Kind zu Bewegung animieren – ein Kind sollte mindestens zwei Stunden am Tag draußen spielen.
  • Das Kind zu einem aktiven Schulweg motivieren z.B. zu Fuß, Fahrrad,…
  • Den Bewegungsdrang beispielweise im Rahmen eines Hobbys zu unterstützen und zu fördern. (Was macht das Kind am liebsten?)

Quelle:

Dr. Dieter Breithecker, Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e. V. Wiesbaden, Deutscher Partner des durch die EU finanzierten Projekts „Task Furniture in Education (tfe)“, A Marie Curie FP7 Industry-Academia Partnerships and Pathways funded programme.