Statt Sitzen: Sensorische Sensationen

Nicht stillsitzen

Schluss mit still sitzen:

Kinder lieben „sensorische Sensationen“ – und sie brauchen diese auch. Besonders hoch im Kurs stehen Sinnesreize, die den Gleichgewichtssinn, den Muskel- und Bewegungssinn betreffen. Eltern sind daher gut beraten, den Sitzmarathon ihrer Kinder zu minimieren und für den täglichen „Kick“ zu sorgen.

Der Natur des sich entwickelnden Kindes entspricht es überhaupt nicht, so lange zu sitzen, wie es in der Schule oder bei den Hausaufgaben oft erforderlich ist. Noch weniger förderlich ist, wenn ein Großteil der Freizeit am Computer oder vor dem Fernseher verbracht wird. Natürlich tragen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelte Schülerschreibtische – wie die von moll – dazu bei, die Gesundheit bestmöglich zu fördern. Doch selbst der beste Sitzplatz kann nur dann gesund sein, wenn Kinder einen ausreichenden körperlichen Ausgleich zum Sitzen haben.

In jedem Fall gilt: Das Sitzen sollte immer wieder durch Bewegung unterbrochen werden. Ausreichende und komplexe Bewegungserfahrungen sind die Grundlage für eine gesunde körperliche, geistige und psychische Entwicklung von Kindern.

Neben Fahrradfahren, Treppen steigen und zu Fuß in die Schule gehen, empfehlen Experten Herausforderungen wie Klettern, Toben und Ballspiele, um die Sitzzeiten zu unterbrechen. Besondere sensorische Erlebnisse bieten Schaukeln, Balancieren und Schwingen. Denn hier wird der Gleichgewichtssinn in vielerlei Hinsicht trainiert: Es geht um die innere und äußere Balance sowie ganzheitlich um die Stimulierung der in Entwicklung befindlichen Sinnesorgane.

So können wichtige Grundlagen für die körperliche, geistige, seelische und soziale Entfaltung der Kinder gesetzt werden.