Rückenpflege

Ob groß oder klein, ob jung oder alt: Mit Rückenschmerzen haben sehr viele Menschen zu tun – laut einem Report der Barmer GEK (2011) belegen Rückenleiden den Platz zwei unter den sogenannten Volkskrankheiten, nach Bluthochdruck und vor „Störungen des Fettstoffwechsels“.

Die positive Nachricht ist: Die häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen sind mangelnde Bewegung, Fehlhaltung und Stress – also Auslöser, die sich vermeiden oder reduzieren lassen. Dies gilt für Erwachsene und Kinder gleichermaßen.
Bei Kindern kommt hinzu, dass in der Entwicklungsphase die Weichen für das weitere Leben gestellt werden. Kindern den Rücken frühzeitig zu stärken, ist deshalb nicht nur in der Wachstumsphase gut, sondern wirkt auch darüber hinaus.

Was tut Ihren Kindern gut?

Auch bei Kindern können Rückenschmerzen schon von klein auf auftreten. Hierbei ist die Hauptursache mangelnde Bewegung. Gerade beim Eintritt in die Schule nimmt die Alltagsaktivität von Kindern ab. Das lange Sitzen und das Tragen des Schulranzens ist eine Umstellung für jedes Kind. Eine möglichst vielseitige Bewegung ist daher relevant und hilft dabei, Rückenschmerzen vorzubeugen. Vielseitigkeit bedeutet dabei: Heute schwimmen, morgen wandern, übermorgen radfahren und am Tag darauf Ball spielen.

Oft wird gerätselt, ob Rückenschmerzen auch psychisch bedingt sind. Dies muss nicht sein, ist aber auch nicht unwahrscheinlich. So können Stress, Ärger und emotionale Anspannung sich negativ auf den Körper auswirken. Dadurch verspannen sich die Muskeln und verhärten.

Eine andere Ursache für Rückenscherzen sind Fehlhaltungen – zum Beispiel beim Sitzen. Eine ergonomisch sinnvolle Unterstützung bieten hier die mitwachsenden Schreibmöbel von moll. Denn diese wachsen nicht nur mit den Kindern mit, sondern lassen sich auch passend für die Körperproportionen einstellen. Hierdurch ist die Sitzhaltung entspannt.

Wer Rückenschmerzen vermeiden will, beachtet folgende Punkte:

• Bewegung ist das A und O – und das lässt sich von Abendspaziergang statt Auto bis zu Treppe statt Lift in jeden Alltag einbauen.
• suchen Sie sich und Ihren Kindern einen Sport der Ihnen richtig Spaß macht – das steigert die Motivation
• integrieren Sie Sport so selbstverständlich wie Zähneputzen in Ihren Alltag
• Je mehr Stress, desto mehr Ausgleich ist gefragt – „ich bin zu müde, um mich zu bewegen“, ist der falsche Ansatz, denn gerade beim körperlichen Auspowern wird Adrenalin abgebaut
• denken Sie positiv – auch eine positive Grundeinstellung kann viel bewegen