Halbjahres-Blues – Zeit um anzupacken

Selten fällt das Halbjahreszeugnis für Kinder so aus wie gewünscht. In den ersten Wochen nach den Sommerferien ist es ruhig – plötzlich wird der Stoff komplexer und das Tempo zieht an. Dennoch ist bei einem schlechten Halbjahreszeugnis noch nicht alles verloren – wer fleißig ist und dran bleibt, kann bis zum Ende des Schuljahres noch einiges ändern und seine Ziele erreichen.

1.) Standortbestimmung

Wer etwas ändern möchte, sollte aber erst einmal wissen, was er überhaupt erreichen möchte d.h. die Ziele sollten bekannt sein. Das Halbjahreszeugnis ist deshalb eine kleine Bestandsaufnahme. Nur wer auf schlechte Noten blickt, wird merken, dass er etwas ändern sollte.

2.) Was war gut und was lief weniger gut?

Gemeinsam mit den Eltern, sollte Note für Note und Fach für Fach analysiert werden. War es die eine oder andere Klassenarbeit in der das Kind einfach nur Pech hatte? Hat das Kind nicht ausreichend gelernt? Oder hat das Kind die Inhalte tatsächlich nicht verstanden? Um herauszufinden ob das Basiswissen fehlt, eignen sich auch ältere Zeugnisse um zu vergleichen, ob die Noten kontinuierlich nach unten abgefallen sind. Ist ein kontinuierlicher Abfall vorhanden, wird ganz klar deutlich, dass das Basiswissen fehlt und unbedingt aufgeholt werden sollte.

3.) In welchem Fach bzw. welchen Fächern muss ich dringend ran?

Meist zeichnet sich auf den ersten Blick schon ab, auf welche Fächer sich das Kind am besten konzentrieren sollte: Welches Fach steht auf der Kippe? Welches Fach ist für die Versetzung relevant? Mit konsequentem lernen, lassen sich schlechte Noten ausbügeln, allerdings vielleicht nicht alle gleichzeitig – deshalb sollte der Fokus auf die wichtigsten Fächer gelegt werden, sodass Sie Ihr Kind nicht überfördern. Also: Prioritäten setzen.