Teil 1: Das Wort „Schulwechsel“ hat mehrere Bedeutungen

Das Wort „Schulwechsel“ hat mehrere Bedeutungen

  1. Wechsel in eine andere Schulart (Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Fachgymnasium)
  2. Von Bundesland zu Bundesland, in andere Länder
  3. Von der Grundschule auf die weiterführende Schule

Wir möchten Euch gern in allen drei Punkten unterstützen. Fangen wir mit dem ersten an:

Die neuen Fünftklässler sind eingeschult und nach bestem Wissen der Schule, der Eltern und des Kindes selbst auf die gewünschte Schule geschickt worden. Andere sind schon länger auf einer Weiterführenden Schule.
Die Frage, ob mein Kind auf der richtigen Schule ist, stellt sich schnell, wenn die Noten nicht den Erwartungen entsprechen oder das Kind Zeichen von Überlastung zeigt. Jetzt wünschen sich die meisten Eltern ein einfaches Rezept für das weitere Vorgehen. Das Beste für die Zukunft Ihres Kindes.

Wir haben den Brief einer Leserin aufgegriffen, um das Thema Wechsel in eine andere Schulart zur Diskussion zu stellen.

Mit den ersten Arbeiten, die demnächst geschrieben werden, wird es wieder aktuell.

Liebe Eltern,

die Schule hat wieder angefangen und wir haben die ersten Wochen schon hinter uns.

Meine Tochter steht schon jetzt unter hohem Druck. Die letzte Klasse war nicht so wirklich gut und einige aus ihrer Klasse (Gymnasium) sind nicht versetzt worden oder haben auf eine andere Schulart gewechselt.

Die Realität gerade: Viele Hausaufgaben, Präsentationen und Lernen für die Arbeiten. Ihren Pflichtteil hat sie meist erst nach acht Stunden hinter sich. Manchmal arbeitet sie länger als Ihr Papa. Fächer wie Latein, Chemie und Mathe lernt Sie zudem nicht so leicht und sie werden zur Belastung. Die Angst, dass die Noten in den Keller rutschen bzw. nicht wieder nach oben kommen haben wir gemeinsam. Wenn dann noch die Pubertät, die wellenweise zuschlägt, dazukommt… In der Phase gehen die Noten automatisch um eine Zensur runter.

Sonst kann ich noch sagen, dass sie bei uns in einem stabilen Umfeld aufwächst. Sie hat eine gute Beziehung zu uns und Ihren Freunden. Aber reicht das? Hauptsache versetzt?

Wenn ich das so lese, kann es so nicht weitergehen, aber sie will nicht auf die Realschule wechseln! Was nun Nachhilfe bis zum Umfallen? Selber hinsetzten und Hilfslehrer sein oder Sie gegen ihren Willen auf die Realschule schicken?