Aufstand im Kinderzimmer

Tisch-Kombination, Kind macht Hausaufgaben, Schreibutensilien

Sofa, Auto, Stuhl – wer Kindern Alternativen zum Dauersitzen  vorschlägt, etwa draußen spielen  statt fernsehen, zu Fuß laufen, statt mit dem Auto gefahren werden, oder Hausaufgaben im Stehen  machen, wird meist mit einem kleinen „Aufstand im Kinderzimmer“ konfrontiert. Denn Sitzen scheint  so schön bequem zu sein, dass  man gar nicht damit aufhören will. Konzentrieren sich Kinder im Sitzen stark auf eine Aufgabe oder stehen sie unter Druck, um diese zu lösen, verfallen sie besonders leicht in eine regungslos starre Haltung, die sich später  schmerzhaft bemerkbar machen  kann. Aber auch unverkrampftes stetiges Sitzen ist wenig förderlich für eine gesunde Entwicklung – schließlich bringt Bewegung nicht nur den Organismus, sondern auch die Gedanken in Schwung.

Dabei kann auch eine passende Einrichtung dafür sorgen, dass  der Haltungswechsel Spaß macht und möglichst oft wiederholt wird:

Spürbar entspannende Effekte lassen sich erzielen, wenn mitwachsende Schreibmöbel exakt auf die aktuelle Körpergröße des Kindes eingestellt werden und wenn sie den dynamischen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen  erlauben. Deshalb hat moll das Fußgestell Comfort entwickelt, mit dem die Schreibtische kinderleicht auf die passende Höhe eingestellt werden können. Diese Entwicklung ist von moll patentiert und so konzipiert, dass  ihre Bedienung Spaß macht.

Den Sitzplatz zum Schreiben, Basteln oder Lesen spontan in einen Stehplatz zu verwandeln, bringt viele Vorteile:

Die einseitige muskuläre  Belastung beim Sitzen wird durch den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen  aufgehoben. Beim statischen und dynamischen Stehen  werden Knie, Hüfte und Wirbelsäule trainiert. Bewegungspausen zwischen den Hausaufgaben oder anderen sitzenden Tätigkeiten helfen ebenfalls dabei, die Haltungsstarren zu vermeiden.

Wer Kinder davon überzeugen will, dass  Bewegung gut tut, schafft in diesem  Zusammenhang positive Erlebnisse. Statt Kinder bei den Hausaufgaben zum Stillsitzen zu mahnen, könnte die Aufforderung lauten: Streck‘ und räkel‘ dich doch mal oder laufe einmal um den Tisch, atme tief ein und denke dann noch einmal drüber nach – denn so klappt es meist besser.

Welche Tipps haben Sie, um „Haltungsstarren“ zu vermeiden?