Die Vorlese-Checkliste für Eltern – so einfach geht’s:

Buchstaben, Alphabet, Lesen lernen

Kennen Eltern eine Vorlese-Checkliste? Und wie sieht eigentlich das richtige Vorlesen für Kinder aus?

Mama oder Papa lesen ein dickes Buch vor – sie lesen, lesen und lesen. Quatsch, so geht das schon lange nicht mehr. Aus dem reinen Vorlesen und Zuhören ist inzwischen etwas ganz anderes geworden: Kinder die noch nicht lesen können, lernen sehr viel durch eine Vorlese-Einheit. Die Sprache der Kleinen wird gefördert, sie erzählen Geschichten, sie lernen sich zu konzentrieren und der eigene Wille „endlich selbst lesen zu können“ steigt. Dazu blättern die Kleinen die Seiten selbstständig um – das macht den Kleinen Spaß.

Im Folgenden haben wir eine Checkliste zum Vorlesen für Eltern zusammengestellt. Wichtig hierbei ist, dass jedes Kind anders ist und somit auch andere Wünsche hat. Das muss beim Vorlesen oder Erzählen von Geschichten auch berücksichtigt werden, sonst verlieren Kinder den Spaß. Das sollte keinesfalls passieren.

Vorlese-Checkliste:

  • Einen ruhigen Ort zum Vorlesen aussuchen und es sich gemeinsam gemütlich machen (Vorlesezeit ist auch Kuschelzeit). Kind in den Arm nehmen und auch mal „knuddeln“.
  • Den richtigen Augenblick bzw. Moment auswählen z.B. am Nachmittag als Kuscheleinheit oder vor dem Schlafen gehen. Um Störungen zu vermeiden –  regelmäßige bzw. feste Vorlesezeiten einplanen.
  • Kein Stress – Geduld und Zeit haben. Vor allem aber auch auf Zwischenfragen der Kinder eingehen.
  • Die Gedanken voll auf das Vorlesen und das Kind richten. Kinder spüren es, wenn der Vorleser  mit den Gedanken wo anders ist und die Geschichte „herunterliest“.
  • Kinder sollten ihre Bücher selbst auswählen können – auch wenn es das Lieblingsbuch zum 20. Mal ist
  • Nach dem Vorlesen über den Inhalt sprechen z.B. was weiß ihr Kind noch über den Inhalt…
  • Die Vorlese-Zeit genießen. Die Zeit kommt für Eltern nie wieder zurück…