Ist zappeln gut für die Gesundheit?

Er gaukelt und schaukelt, er rappelt und zappelt auf dem Stuhle hin und her. Genau – das ist er, der Zappelphilipp von Heinrich Hoffmann. Die meisten Eltern predigen ständig zu ihren Kindern, still, ruhig und anständig auf dem Stuhl sitzen zu bleiben. Worte wie: „Mach doch nicht immer den Zappelphilipp“ bekommen Kinder hier oft zu hören! Aber das stimmt so nicht – Kinder sollen bloß nicht stillsitzen – zappeln macht sogar klüger und ist wichtig für die Gesundheit.

Auf dem Stuhl umherrutschen, zappeln und kippeln ist sinnvoll und auch notwendig. Je jünger das Kind ist, umso kürzer ist der Zeitraum, in dem es stillsitzen kann. Das ist auch völlig normal und sogar wünschenswert. Wissen sie wie lange Schüler im Durchschnitt stillsitzen können?

Im Alter von 6 -10 Jahren: Durchschnittlich 5 Minuten

Im Alter von 11 -15 Jahren: Durchschnittlich 15 Minuten

Im Alter von 16 – 20 Jahren: Durchschnittlich 25 Minuten

Hierbei wird von „gesunder Bewegungsunruhe“, die für eine gute geistige, psychische und körperliche Entwicklung von Kindern unverzichtbar, ist gesprochen. Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Bewegung gehört zum Grundbedürfnis von Kindern wie Essen, Trinken und Schlafen. Kinder erkunden die Umwelt durch körperliche Aktivitäten, sie hüpfen, springen, klettern oder balancieren und fördern somit ihr Koordinationsvermögen, motorische und kognitive Fähigkeiten sowie Sozial- und Risikokompetenzen. Mehrere Untersuchungen bestätigen, dass Bewegung die Konzentration- und Lernfähigkeit verbessert. Bewegung macht also klug. und ist gut für die Gesundheit. Eltern sollten darauf achten, dass sich Kinder viel – und am besten draußen – bewegen.

Die Sitzzeiten von Kindern, die immer mehr Freizeit vor dem Computer, TV und Spielkonsolen verbringen, haben deutlich zugenommen. Darum ist bei der Auswahl von Sitz- und Schreibmöbeln darauf zu achten, dass sie auf die Körpergröße und Proportionen der Kinder eingestellt werden können. Nur dann können sie „gesund sitzen“. Speziell für Kinder entwickelte Stühle wie „Maximo“ oder „Scooter“ von moll unterstützen ein solches Sitzverhalten, ohne das die Kinder nach hinten überkippen. Sitzflächen und Rückenlehnen passen sich optimal an die natürlichen körperlichen Bedürfnisse an.