Kur für Mutter und Kinder

Kur für Mutter und Kind

Der Familienalltag kostet besonders die Mütter enorme Kraft. Wenn sich das Jahr zu Ende neigt, erleben gerade die Mütter zu den Feiertagen erheblichen Stress. Dadurch können psychosomatische Erkrankungen, die den Organismus und die Psyche belasten.

Die häufigsten mütterspezifischen Belastungs- und Krankheitsbilder dabei sind: Adipositas (starkes Übergewicht), Asthma bronchiale, Bronchitis, Burnout-Syndrom, Diabetes mellitus, Essstörungen, Kopfschmerzen, Neurodermitis, Schuppenflechte, Schlafstörungen, Winterdepression. Sich bewusst eine Auszeit zu nehmen, kann dabei Abhilfe schaffen.

Kur mit Kind – wie geht das?

Es gibt mittlerweile zahlreiche Kliniken in ganz Deutschland, die Mutter-Kind-Spezialkuren anbieten: Das Kind ist also bei der Mutter, während sie neue Kraft tankt – die Kinderbetreuung ist somit gesichert.
Das Angebot reicht von Vorsorge- bis hin zu Reha-Kliniken, wobei diese meist auf spezielle Schwerpunktmaßnahmen und Krankheitsbilder eingerichtet sind.

Ihr Weg zur Winterkur:

  • Bei Beratungsstellen oder Ärzten erhalten Sie das notwendige Attestformular für Ihren Kurantrag
  • Reichen Sie das vom Arzt bestätigte Attest gemeinsam mit dem Kurantrag bei Ihrer Krankenkasse ein
  • Beratungsstellen helfen Ihnen bei der Wahl der passenden Einrichtung

Unterstützung für Kinder kranker Eltern

Deutlich mehr Einschnitte in das Leben einer Familie entstehen, wenn ein Elternteil chronisch erkrankt. Dies stellt in der Bewältigung des Alltags die gesamte Familie vor große Herausforderungen. Häufig müssen Kinder bei der Pflege und Betreuung ihrer chronisch kranken Eltern mithelfen. Ergebnisse aus Studien zeigen auf, dass Kinder und Jugendliche damit oft hilflos überfordert sind und zu wenig Beratungs- und Hilfeangebote erhalten. In den meisten Fällen wissen sie wenig über die Krankheiten, deren Bedeutung und die Folgen Bescheid und oftmals leiden Schule und Lernen unter der belastenden Situation. Ebenso zeigen sie auf, dass gerade Kinder oft ein großes Bedürfnis haben, sich mit gleichbetroffenen Familien auszutauschen, damit der Alltag weitergehen kann.

Hilfsangebote wie beispielswiese das der Universität Witten/Herdecke, die gemeinsam mit der Peter-Dornier-Stiftung ein Internetportal gestartet hat, unterstützen diese Kinder.

Buchempfehlungen für Kinder und Jugendliche und Hilfsangebote in deutschen Städten finden Sie hier.

Eine Übersicht über Klinikangebote, einen Beratungsstellen-Finder und einen konkreten Leitfaden, wie das Antragsverfahren für eine Mutter-Kind-Kur funktioniert und worauf zu achten ist finden Sie hier.